Montag, 20. Oktober 2014

Bundesagentur und Arbeitgeberverbände fordern längere und flexiblere Kita-Öffnungszeiten

Flexiblere Kita-Zeiten und mehr qualifizierte Betreuer

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert ebenso wie der Arbeitgeberverband längere und flexiblere Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten. "Die oft starren Betreuungszeiten in Kitas passen nicht zur heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Wir brauchen mehr Absicherung der Betreuung in Randzeiten und an Wochenenden", kritisierte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt.

Viele Menschen, besonders Alleinerziehende, könnten wegen der unzureichenden Betreuung ihrer Kinder nicht oder nicht im angestrebten Umfang arbeiten, sagte Alt. Auch die Unternehmen drängen auf bessere Angebote. "Der Ausbau der Kinderbetreuung, gerade auch in Rand- und Ferienzeiten, ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung", erläuterte Kramer.

Mittelfristig seien deshalb deutlich mehr qualifizierte Betreuer vonnöten. Alt schlug vor, dass Länder und Kommunen vermehrt Tageseltern ausbilden und vermitteln sollten. Auch müssten Umschuler eine verkürzte Ausbildung machen können. Arbeitgeberpräsident Kramer ergänzte: "Wir benötigen in der Ausbildung zum Erzieherberuf ein höheres Angebot an praxisintegrierten, vergüteten Ausbildungsmodellen anstelle der vollschulischen, zum Teil sogar kostenpflichtigen Ausbildung."


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