Montag, 1. Oktober 2018

Zum Tag der deutschen Einheit: Fakten zur Lebenssituation - Presseerklärung des Statistischen Bundesamtes





Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 376 vom 01.10.2018:


Zum Tag der deutschen Einheit: Fakten zur Lebenssituation


WIESBADEN – In Deutschland lebten 2017 insgesamt rund 82,8 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Tags der deutschen Einheit am 3. Oktober weiter mitteilt, wohnten davon 16,2 Millionen Personen (19,5 %) in den neuen Ländern und Berlin, 66,6 Millionen Personen (80,5 %) wohnten im früheren Bundesgebiet. 1990 hatte das vereinigte Deutschland mit 79,8 Millionen rund 3 Millionen weniger Einwohnerinnen und Einwohner. In Westdeutschland lebten 2017 rund 5 Millionen Menschen mehr als zur Zeit der Wende (+8,2%). Dagegen ist die Einwohnerzahl in Ostdeutschland und Berlin im Vergleich zu 1990 um rund 2 Millionen (-11,0%) zurückgegangen.
Die meisten Kinder in Ost und West wachsen mit verheirateten Eltern auf. Aber in fast jeder fünften Familie mit mindestens einem minderjährigen Kind (19 %) war im Jahr 2017 die Mutter oder der Vater alleinerziehend. Im Osten lag der Anteil von Alleinerziehenden an allen Familien bei 24,9 %, im Westen bei 17,5 %. In Berlin war der Alleinerziehenden-Anteil mit 27,6 % am höchsten, gefolgt von Sachsen-Anhalt (25,6 %) und Mecklenburg-Vorpommern (25,5 %). Am niedrigsten war er in Baden-Württemberg (15,3 %), Bayern (16,2 %) und Rheinland-Pfalz (16,8 %).
Wenn es darum geht, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, sind Angebote zur Kinderbetreuung von großer Bedeutung. Zum Stichtag 1.3.2017 wurde jedes dritte Kind unter 3 Jahren (33,1 %) in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege betreut. Im früheren Bundesgebiet betrug die Betreuungsquote für diese Altersgruppe 28,8 %, in den neuen Ländern und Berlin 51,3 %. Auf Platz 1 lag Sachsen-Anhalt mit einer Betreuungsquote von 56,9 %, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (56,0 %) und Brandenburg (55,8 %). Die niedrigsten Betreuungsquoten hatten Nordrhein-Westfalen (26,3 %), Bremen (26,4 %) und Bayern (27,4 %). Kaum regionale Unterschiede gab es hingegen bei der Betreuungsquote der 3- bis 5-Jährigen: Diese lag im früheren Bundesgebiet bei 93,0 %, in den neuen Ländern und Berlin bei 94,8 %.
Zur Lebenssituation der Menschen in Deutschland gehört auch, wie viel Geld sie für ihr alltägliches Leben aufwenden. Die durchschnittlichen Konsumausgaben der privaten Haushalte im Osten (2 078 Euro) lagen 2016 bei rund 80 % des Westniveaus (2 587 Euro). Dies sind Ergebnisse der Laufenden Wirtschaftsrechnungen. Trotz der Niveauunterschiede sind die Konsummuster in den beiden Landesteilen nahezu identisch: Für die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen und Bekleidung verwendeten die privaten Haushalte durchschnittlich etwa die Hälfte ihrer gesamten Konsumausgaben (53,6 % in West, 53,3 % in Ost).
Weitere Auskünfte:
Pressestelle,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 34 44
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Weiteres

Ergebnisse und weiterführende Informationen liegen im Themenbereich Bevölkerung vor.

















Sonntag, 30. September 2018

Das "Gute-Kita-Gesetz" ist leider kein gutes Kita-Gesetz

Anlässlich des "Gute-Kita-Gesetzes", das im Bundeskabinett verabschiedet wurde, bedauern die in der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen zusammengeschlossenen Verbände, dass die Regierung mit ihrem Gesetzentwurf ihre Ziele verfehlt.


Die vollständige Pressemitteilung steht unten zum Download bereit.





Mittwoch, 19. September 2018

40 Jahre Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) Ortsverband Saarbrücken e.V.






Verband alleinerziehender Mütter und Väter

Ortsverband Saarbrücken e.V.

Gutenbergstraße 2a

66117 Saarbrücken


VAMV Ortsverband Saarbrücken feiert sein 40 jähriges Bestehen mit einem Familien und Kinderfest


Jubiläumsfest am Sonntag 23.09.2018
40 Jahre VAMV Ortsverband Saarbrücken


Programm

11.00 Uhr         Begrüßung durch den Vorsitzenden Jürgen Pabst
11.15 Uhr         Grußworte der Gäste
11.30 Uhr         Ehrung langjähriger Mitglieder : Verleihung der Ehrennadel, Präsent                       
Ab 12.00 Uhr   Rückblick mit Bilderschau als Power point Präsentation
Während des offiziellen Teils werden die Kinder betreut
Ab 13.00 Uhr     Grillparty mit Fleisch, Würstchen, Salaten und Getränken  aller Art
Ab 14.00 Uhr     Kinderbelustigung
Ab 15.00 Uhr     Pony Reiten und Kutschfahrten     
Ab 15.30 Uhr     Kuchen und Kaffee
Ausklang mit Musik
Diese Veranstaltung wird gefördert durch
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Donnerstag, 6. September 2018

Frauen-Bündnis gegen Altersarmut: Offener Brief an Rentenkommission


Frauen-Bündnis gegen Altersarmut: Offener Brief an Rentenkommission
Das Frauenbündnis gegen Altersarmut hat sich in einem offenen Brief an die Rentenkommission  "Verlässlicher Generationenvertrag"  für eine Rentenpolitik ausgesprochen, die den Arbeits- und Lebenssituationen von Frauen und Männern gleichermaßen gerecht wird. Zentrale Forderungen sind eine Stabilisierung des Rentenniveaus bei mindestens 50 Prozent, gleiche Mütterrente für alle, eine Mindestrente sowie ein besserer Zugang von Frauen zur betrieblichen Altersvorsorge.

Der VAMV ist zusammen mit dem Deutschen Frauenrat, der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros, dem Katholischen Deutschen Frauenbund, dem Deutschen Land Frauenverband, dem Verband berufstätiger Mütter, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft sowie dem Sozialverband Deutschland aktiv.

Überdurchschnittlich häufig werden Alleinerziehende ihren Lebensunterhalt im Alter nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Frauen. Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, ungenügende Vereinbarkeit von Sorge- und Erwerbsarbeit, Teilzeit, Niedriglöhne, der Gender Pay Gap, Minijobs und dementsprechend kleinere Einkommen führen dazu, dass die Rentenanwartschaften von Frauen geringer sind als die von Männern. Bereits derzeit haben geschiedene Frauen ab 65 ein um etwa 15 Prozent niedrigeres Nettoeinkommen als verwitwete Frauen.

Deshalb ist der VAMV im dem Bündnis aktiv und setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die allen Frauen eine eigene Existenzsicherung ermöglichen, jetzt und im Alter: auf dem Arbeitsmarkt, in der Infrastruktur für Familien sowie in der Rentenabsicherung.

Montag, 3. September 2018

Schwanger? Und keiner darf es erfahren? - Flyer beim BMFSFJ

Flyer vom BMFSFJ

Schwanger? Und keiner darf es erfahren?

Vertrauliche Geburt - mehrsprachiger Flyer


Der mehrsprachige Flyer informiert über den bundesweiten zentralen Notruf für Schwangere in Not, der Hilfe für Frauen bietet, die ihre Schwangerschaft geheim halten möchten. Hierzu zählen das Hilfetelefon "Schwangere in Not – anonym und sicher" sowie die dazugehörigen Informationsangebote im Internet.




Titelseite Flyer "Vertrauliche Geburt - mehrsprachiger Flyer"
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Mittwoch, 29. August 2018

Familie wird jetzt einfacher. - Flyer des BMFSFJ über Familienleistungen

Flyer des BMFSFJ


Familie wird jetzt einfacher.
Familienleistungen direkt

Familie ist nicht immer einfach. Viele Eltern stehen vor großen Herausforderungen, wenn sie Familie und Beruf oder auch Pflege und Beruf vereinbaren wollen. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und eine bessere Vereinbarkeit zu ermöglichen, können Familien in Deutschland auf eine Vielzahl staatlicher Leistungen zählen. Doch nicht alle Familienleistungen sind den Familien in Deutschland bekannt.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend macht es den Bürgerinnen und Bürgern jetzt einfacher: Mit neuen digitalen Angeboten können sich Familien unkompliziert über Leistungen informieren und ihren individuellen Anspruch errechnen. Das Elterngeld kann sogar online beantragt werden. Der Flyer informiert über die entsprechenden Angebote. (www.bmfsfj.de)


Familie wird jetzt einfacher. Familienleistungen direkt.
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